Norman 1.AnstrichDas Foto ist mittlerweile einige Wochen im Verzug: 1. Anstrich auf der Bassgambe nach Barak Norman.

 

 

 

 

 

 


 

lackierbereitEin turbulenter Monat hat meine Fotografierwut etwas ausgebremst. Die Arbeit ging aber weiter und gut voran. Meine aktuelle Gambe ist nun bereit zur Lackierung: die Schnecke habe ich fertiggestellt und den Hals aufgesetzt, das Griffbrett angefertigt, aufgeheftet, den Griff geschnitten und einen Griffschoner befestigt. Um die Decke vollständig lackieren zu können, nehme ich das Griffbrett ab und schütze die Kanten des Halses mit einem provisorisch aufgeleimtem Brett. Die alten Geigenbauer haben häufig um den Griffbrettüberstand herum lackiert.

 

 


 

LackkücheDie trockenen Sommertage konnte ich nutzen, mein Lackkonzept zu überarbeiten. Auf der Basis von Walnussöl verwende ich verschiedene Harze, die bei höheren Temperaturen (ca. 300°) eingekocht werden. Dadurch werden die Unreinheiten verkocht, die die Trocknung des Lacks erschweren. Das Ziel ist ein gut trocknender, nicht zu weicher und später noch modellierbarer Firnis.

 

 


 

SchneckeDa ich im Augenblick etliche Instrumente zur "Sommerfrische" in meiner Werkstatt habe, kommt der Bau der neuen Gambe leider etwas zu kurz. Es geht aber doch voran.

 

 

 

 

 

 


 

Hals schneidenHier bin ich beschäftigt, eine kleine Bassgambe  von Walter Overmann zu "pimpen" (ugs.: effektvoller, auffälliger, glanzvoller gestalten): Griff nachschneiden, Steg und Stimmstock aktualisieren, Lack aufarbeiten, Saiten und Bünde erneuern.

 

 

 


 

HalsblockSchlechtes Timing: den Halsblock hätte ich besser an einem Tag mit niedrigeren Temperaturen ausgesägt.

 

 

 

 

 

 


 

PoliturHeute hatte ich einige Instrumente zu schleifen und zu polieren.

 

 

 

 

 


 

Heute hatte ich auf ein Kundeninstrument einen neuen Steg aufzuschneiden. Wenn auch das Instrument nach einem venizianischen Vorbild des 16.Jhd. gebaut ist, wird es als Altgambe doch für die "normale" Consortmusik eingesetzt. Daher entschied ich mich für ein "universelles" Stegmodell. Die Decke hat eine Mittelrippe statt des Bassbalkens, ein kleines Stimmbrett und der Stimmstock sind wohl später hinzugekommen.

 

 


 

RenaissancegambenEine meiner Baustellen nähert sich der Vollendung: diese Renaissancegamben bekamen Sättel, Wirbel und Saitenhalter, die Diskantgambe bereits ihren Stimmstock und Steg. Jetzt fehlen noch die Saiten. Heute trafen wir uns auch zur Vorbereitung des Gesprächskonzerts im November zum Thema Renaissancegeigen und -gamben. Das wird sehr spannend...

 

 

 

 


 

GambenkorpusDie Ränder verrundet, gewässert und geschliffen habe ich den Korpus mit Leinöl grundiert. Jetzt kommt auch die tolle Holzmaserung zur Geltung. Den Ahorn konnte ich übrigens, jahrzehnte gelagert, von einem befreundeten Cembalobauer erwerben.

 

 

 

 

 


 

Zum Monatswechsel lag viel Verwaltungskram an. An meinem aktuellen Projekt, einer kleinen Bassgambe nach Barak Norman, konnte ich die Randeinlage verschneiden und den Korpus säubern. Weiter habe ich mich zum "Festival voor oude muziek", 30.8. bis 1.9. in Utrecht, als Aussteller angemeldet: Standgebühr, Fahrkarte, Unterkunft...